Sooooo, nun ist Licht ins Dunkel gekommen. Der "Zensel", auf den wir vergeblich gewartet hatten, war vor seinem geplanten Termin bei uns beim Nachbarn (Häh? Was macht der denn da? Es wird 1% der Bevölkerung nach dem Zufallsprinzip befragt und ein schwäbisches Kaff mit max. 150 Einwohnern ergibt lustige Mehrfachtreffer?!?

). Und der Nachbar hatte ihm gesagt, dass wir leider krank sind (stimmte auch, aber das hätten wir trotzdem hinter uns gebracht- mit einer Grippe als Gastgeschenk für den Zensel

) und dass er bei uns lieber nicht vorbeischaut

Nett gemeint - nur leider hatte der Nachbar uns nicht darüber informiert und wir haben umsonst gewartet
Egal. Heute war der "Zensel" jedenfalls nochmal da und hat uns ein paar in meinen Augen völlig überflüssige Fragen gestellt. Also wirklich. Wie viele Personen bei uns wohnen, kann ihm das Einwohnermeldeamt sagen, genauso wie unsere Geburtstermine und -orte. Was wir beruflich machen und wieviel wir im letzten Monat verdient haben, weiß das Finanzamt eh. Dafür muss man keine Angestellten bezahlen und durch die Gegend schicken. Ok, der Mensch war recht nett, er tat mir fast ein bissl leid (hab ihm aber trotzdem nix zum Trinken angeboten). Aber viel aus uns rausgebracht hat er nicht, trotz Smalltalk - Versuchen.
Die Daten, die bei dem Quatsch herauskommen, haben wir auf einem Hochglanzflyer vorliegen. Völlig banal - sowas braucht kein Mensch. Aber es kostet unsere Steuergelder