Meryemana, das angebliche Haus der Mutter Maria, liegt ca. 7 km entfernt vom oberen Ephesus Eingang an dem die Reisebusse ihre Ephesus-Ausflügler abladen. In dem, mit einer Kuppel versehenen kleinen Steinhaus im Wald am Bülbül Dağı soll die Mutter Jesu gelebt haben und gestorben sein. Es gibt noch eine weitere Variante dort heißt es sie sei am Berg Zion in Jerusalem gestorben.
hmpf Welches nun die richtige Variante ist sei dahingestellt …
Auf der Fahrt zu Meryemana kommt man an einer grossen Marienstatue vorbei. Es wird erzählt, dass geschäftstüchtige Taxifahrer schon mal japanische Touristen hier aussteigen ließen um Meryemana zu fotografieren. Sie kassierten den Preis für die Fahrt zu Meryemana (das noch ein gutes Stück den Berg hoch liegt) und sparten dadurch Zeit und Sprit! Irgendwann, als wohl immer mehr der Geneppten ihre Fotos von Meryemana mit denen anderer Touristen verglichen oder sahen, flog das “gute Geschäft” für die Taxifahrer auf.
Wir haben diesen Fotostopp ebenfalls gemacht, aber mit dem Wissen, dass wir noch weiter fahren müssen …......
nur ob der Nepp dort geringer ist!?
Oben angekommen wird man zuerst für das Parken zur Kasse gebeten. Danach noch der Eintritt ….... doch dazu später mehr.
O.K. bezahlt und das
Amigo-Araba abgestellt. Wir als “Normalo-Tourist” durften am oberen Parkplatz parken und den Weg zum eigentlichen Meryemana zu Fuss nehmen. Es ist kein weiter Weg, nur man hätte auch unter parken können …
Dann die ganze Pracht.
An einigen Restaurants, Läden und einem kleinen Platz vorbei gelangt man zum Haus der Mutter Maria. Auf Tafeln wird in allen erdenklichen Sprachen die geschichte von meryemana geschildert. Vor dem kleinen Haus wurde eine Messe gehalten an der auch einige Besucher teilnahmen. Der Strom der Besucher die ins Gebäude wollten wurde durch Aufpasser in Uniform und Absperrungen gelenkt. Durch einen kleinen Vorraum, in dem Tücher (für Kopf/Schultern hingen) gelangt man in den Hauptraum des kleinen Hauses. Dort steht ein Altar mit einem schwarzen Marienbild. Daran vorbei, rechts noch ein weiterer kleinerer Raum der wieder ins Freie und angeblich das Schlafzimmer gewesen sein soll. Papst Benedikt war im November 2006 in Meryemana und hielt eine Messe. Stand zumindest auf einem Schild im Haus der Mutter Maria …
Direkt neben dem kleinen Steinhaus konnte man Kerzen anzünden und diese in Vitrinenähnliche Kästen aufstellen. Unter dem Haus entspringt eine Quelle deren Wasser an der Steinwand unterhalb Meryemanas an einigen Stellen aus Hahnen austritt. Dort standen (gläubige) Menschen Schlange um Wasser in Flaschen abzufüllen, es soll besondere Kräfte besitzen.
Etwas weiter den Weg entlang befindet sich eine “Wunschmauer” mit unendlich vielen Wünschen und Bitten.
Vielleicht liegt es daran, dass ich uns nicht als religiös bezeichnen würde, aber für unbedingt sehenswert halte ich (nach dem Besuch) Meryemana nicht. Ich hab auch keinerlei “Spirit” oder sonstiges gespürt … Touristen werden “durchgeschleusst”, teure Souvenirs angeboten …. in den Restaurats war kaum ein Stuhl besetzt … warum wohl!?
Sollte sich mein Bericht für manchen etwas respektlos anhören entschuldige ich mich dafür.
Wir konnten Meryemana nicht viel abgewinnen …..... es gibt sicherlich Besucher für die der Besuch dort ein Erlebnis ist.
Nun noch was zum Eintritt:
Laut Ticket ist der Eintritt frei, allerdings wird eine Spende verlangt die jeder bezahlen muss!
Auf den Tickets steht in englischer Sprache:
P.S.: The entrance to tue Virgin Mary’s House is free.
The Charge taken by tue Municipality of Selçuk, is spent for tue expenses of water electricity, road cleaning services and adorment of Virgin Mary’s House and surrounding Natural and Cultural Park.
Parken:
5TL pro Auto
Eintritt:
12,50 TL pro Person