Ich hab's befürchtet

. Aus Angst, noch mehr Buchungen zu verlieren, lassen wohl nicht wenige Hotels ihre Gäste erstmal anreisen, um sie dann vor vollendete Tatsachen zu stellen. Bietet sich ja bei Hotelgruppen, die mehrere Hotels haben, geradezu an. Weil: Erfährt der Gast VOR Anreise, dass sein gebuchtes Hotel nicht offen hat, dann kann er das Alternativangebot annehmen oder gebührenfrei stornieren. Letzteres wollen die Hotels natürlich nicht - also erstmal schön die Gäste anreisen lassen. Es könnten ja ein paar Leute tatsächlich stornieren
Schön blöd und nur von hier bis an die Wand gedacht

Die Gäste haben in dem Fall, dass sie erst vor Ort umgebucht werden, nämlich Anspruch auf Reisepreisminderung und die wird im Nachhinein der Hotelier zahlen müssen. Das ist rechtlich betrachtet nichts anderes als eine Überbuchung.
Ginge man ehrlich mit den Gästen um und würde ihnen klipp und klar sagen: "Sorry, Hotel A kann leider auslastungsbedingt nicht öffnen, aber Ihr könnt gerne in Hotel B oder C oder halt gebührenfrei stornieren", wäre das Verständnis von Gästen und Reisebüros sicher größer und der Schaden geringer

Es hat sich noch nie rentiert, Gäste vor vollendete Tatsachen zu stellen bzw. nicht ehrlich mit ihnen umzugehen.