@ Anja: Klar liegt die Verantwortung beim Anbieter. Man sollte von jemandem, der täglich mit dem Meer zu tun hat, erwarten können, dass er z. B. die "Wassersporttauglichkeit" des Wetters einschätzen kann. Und natürlich, dass seine Hardware in einem einwandfreien Zustand ist. Das kann ein normaler Urlauber wohl kaum einschätzen. Sicherlich KÖNNTE man evt. davon ausgehen, dass Parasailing bei stärkerem Wind nicht so ganz ideal ist... aber solange es noch angeboten wird, wird der Urlauber sich denken, dass die Anbieter schon wissen, was sie tun. Wissen aber leider nicht alle. Oder wissen's doch und denken sich "Wird schon schiefgehen, Geld ist Geld"...
Andererseits: Bei manchen Hotels (und ich rede jetzt nicht nur von türkischen Hotels) sind gewisse Wassersportarten im AI enthalten. Wenn da mal aus Sicherheitsgründen (Strömungen, Wind, hohe Wellen, Unwetterwarnung, etc.) kein Wassersport möglich ist, gibt es regelmäßig Reklamationen, weil manche Gäste es nicht einsehen und den Warnungen des Personals keinen Glauben schenken. Manche Gäste denken da scheinbar: Ich hab dafür bezahlt, dass ich jeden Tag z. B. Tretboot fahren kann und das will ich haben. Egal wie hoch die Wellen sind oder wie es stürmt.