Um die letzte Startmöglichkeit nicht zu verpassen, hatte der Kapitän entschieden, fast ohne Gepäck loszufliegen.
Hoffentlich ist das Gepäck dann ganz fix nachgeliefert worden. In der Dominikanischen Republik ohne Gepäck da zu stehen, ist alles andere als angenehm. Je nach Hotellage kann man in der Regel nicht mal eben schnell Ersatzkleidung und -hygieneartikel besorgen. Es sei denn, man geht in den Hotelshop und zahlt die entsprechenden Preise. Ob Condor dann dafür ohne zu Mucken aufkommt?
Wirtschaftlich betrachtet wäre es für Condor vielleicht sogar günstiger gewesen, die 256 Passagiere über Nacht in einem Hotel einzuquartieren und zu riskieren, daß vielleicht 5% danach klagen, als die Gepäck"wurschelei" (Nachlieferung, Entschädigung, etc.) von geschätzt 200 Passagieren abzuwickeln...