Großaktionär Etihad sei unzufrieden mit der fortlaufenden Sanierung,
heißt es in Kreisen. Berichten zufolge soll sich Air Berlin deshalb von
der Börse zurückziehen und Etihad mehr Einfluss geben. Die Araber sind
mit 29,21 Prozent an Air Berlin beteiligt. Laut "Wirtschaftswoche"
würden sie Deutschlands kriselnde Nummer zwei gern komplett übernehmen.
Dann gingen allerdings Start- und Landerechte verloren. Etihad bräuchte
daher deutsche oder europäische Investoren, die die Mehrheit der
Stimmrechte halten, den Arabern aber Einfluss gewähren.
Airline-Experte Sensert bezeichnet die Optionen, die Air Berlin bleiben,
als „dünn gesät". Dass weiterhin Jets der Fluggesellschaft am Himmel
kreisen, glaubt Sensert zwar schon. Im operativen Geschäft wird Air
Berlin aber künftig unter dem Diktat von Etihad stehen. Entschieden,
delegiert und in die Wege geleitet wird nur noch das, wovon der
Großaktionär profitiert. „Aus diesem Dilemma kommt Air Berlin nicht mehr
raus", sagt Sensert.
http://www.huffingtonpost.de/2014/03/27/…_n_5043153.html