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Dienstag, 22. Juni 2010, 17:33

Rabatte für Kinder: Auf den 1. Blick ungerecht

Nachteile für Single-Reisende mit Kind fand die Verbraucherzentrale NRW heraus. Traditionelle Vater-Mutter-Kind-Familien erhielten höhere Rabatte in einem Vergleich bei zehn Veranstaltern von Pauschalreisen.

Das in dem verlinkten Artikel gezeigte Beispiel des 4-Sterne-Hotels hinkt aus meiner Sicht gewaltig:

So zahlen 2 EW a 642 + 1 Kind mit Festpreis 357 das Zimmer komplett mit € 1641

Dagegen 1 Erwachsener 642 + Kind mit geringerem Rabatt von 25% = 481 Euro. Hier wird das Zimmer also mit € 1123 verkauft. Natürlich gilt die Verpflegung nur für 1 Erwachsenen. Aber das ist auch mit der Differenz halbwegs nachvollziehbar.

Es ist also bei diesem Beispiel keine direkte Benachteiligung für das Kind, sondern rein wirtschaftliche Überlegung. Auch wenn es auf den 1. Blick so scheint.
"Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cuate« (22. Juni 2010, 17:34)