Sorry, aber wenn jedes noch so sachliche Argument im Lamento über den unfähigen und sich nur bereichern wollenden Veranstalter überlesen wird, halte ich es durchaus für statthaft - und nicht etwa regelwidrig?! - dies zu äußern.
Das ist keineswegs persönlich sondern hingegen eine Aufforderung zu mehr Sachlichkeit - man kann doch nicht permanet postivie Rückmeldungen ignorieren nur weil man selbst leider keinen Erfolg beim Versuch der Umbuchung gehabt hat?
Ebenso wenig "persönlich" sind Begrifflichkeiten wie "preissensibel" oder "budgetbewusst" - wo kommen wir denn hin, wenn wir hierfür nun auch noch eine Umschreibung für anscheinend besonders zart Besaitete erarbeiten müssen???
Tut mir leid, den Vorwurf nicht ausreichend sensibel mit der Problematik und den Betroffenen umgegangen zu sein, ziehe ich mir nicht an. Punkt.
Die Anzahlung für einen Familienurlaub dürfte ganz schnell mal um die €600 ausmachen - das wird sogar für die meisten Betroffenen kein Pappenstiel sein und somit die Anrechung der geleisteten Zahlung die einzige Möglichkeit für etliche, allen Widerständen zum Trotz doch noch Urlaub zu buchen. Was an einer solchen Einschätzung "beleidigend" sein soll ist mir vollkommen schleierhaft.
Ich bin sehr bereit mir vorzustellen, dass bei vielen Betroffenen die Nerven blank liegen - dies berechtigt sie aber nicht zu pauschalen Abrechnungen mit einem Veranstalter, der sich zur Hilfestellung bereit erklärt hat und vor allen Dingen dient es absolut niemandem.
Man kann seiner Enttäuschung Luft machen, klarer Fall - aber irgendwann sollte es auch mal gut sein, und ein beleidigter Rückzug ist sicher keine sonderlich zielführende Maßnahme!
;(