Nachdem bereits im Dezember des letzten Jahres der Fall einer indischen Studentin weltweit bekannt wurde und für einen Sturm der Entrüstung sorgte, nachdem diese in einem Bus von mehreren Männern vergewaltigt und danach aus fahrenden Bus geworfen wurde und an den Verletzungen sarb, gab es nun einen neuen Fall.
Das "Ziel" war diesmal eine 39-Jährige Schweizerin, die im Urlaub mit ihrem Mann auf dem Fahrrad unterwegs nach Agra war. Laut diversen Nachrichtenagenturen wurde die Frau und ihr Freund in der Nähe der Tempelstadt Orcha von sieben bis acht Männern überfallen und überwältigt. Laut dem Mann schlugen die Täter auf die beiden mit Holzstöcken ein und missbrauchten die Frau mehrfach, ehe die Horde mit den Wertsachen der Touristen verschwanden.
Laut dem Sender NDTV wurde in einem Krankenhaus in der Stadt Gwalior die mehrfache Vergewaltigung auch nachgewiesen.
Im Jahr 2011 gab es laut Behördenangaben in Indien rund 24.200 gemeldete Vergewaltigungen, wobei die Dunkelziffer deutlich höher liegen soll.
Was ist los in diesem Land, in dem bereits ein neues Gesetz verabschiedet wurde, dass Vergewaltiger mit mindestens 20 Jahren Haft bestraft werden und in bei einem damit verbundenen Todesfall, der Täter mit der Todesstrafe zu rechnen hat?